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Managementseminar der Bogenpfad

Der Name des Vereins ist Programm: Durch Erfahrungen lernen, das steht hier im Vordergrund. Man lernt die Rituale beim Bogenschießen kennen und man lernt dabei sehr viel über sich selber. Darum nenen wir es auch den Bogenpfad. Das halten manche Menschen nicht aus, doch gibt es hier die Möglichkeit, sich unter Anleitung und mit Hilfestellungen dieser Situation zu stellen. Achtung und Respekt sind bei uns nicht nur leere Worte, wir drücken dies mit sehr bewussten Handlungen und Verneigungen aus. Wir reden nur wenn wir an der Reihe sind und den Redestab in den Händen halten und lernen so eine neue Diskussionskultur die auch im Alltag hinein wirken wird.

 

Wir leben in einer Zeit, in der das gesprochene und geschriebene Wort zum wichtigsten Medium gemacht wurde, um einander etwas mitzuteilen. Die Flut der Worte ist inzwischen so groß geworden, dass das Interesse der Menschen zuzuhören oder zu lesen so nachgelassen hat, dass man fast von einer Verweigerung sprechen kann. Das heißt in der Konsequenz eine Verweigerung der Kommunikation. Viele Menschen schaffen es auch einfach nicht mehr ihre Mailbox oder ihren Anrufbeantworter abzurufen, weil die Nachbearbeitung, die sich daraus ergibt, sich zeitlich nicht mehr bewältigen lässt. So erreichen im Kommunikationszeitalter wichtige Informationen die Menschen nicht mehr. Der Grundstein zu dieser Unlust wird bereits in der Schule gelegt, es müssen den Worten eines Wissenden gelauscht werden, die dann in einer Prüfung möglichst genau wiedergegeben werden müssen. Wem das gut gelingt, dem wird bescheinigt, dass er ein Fachmann auf seinem Gebiet ist. Ist er das wirklich? Jedermann und Frau kann nur etwas begreifen, wenn er/sie es erfahren hat, nur vom Zuhören alleine wird kein wirkliches Verstehen einsetzen.

 

Bei uns lernen die Teilnehmer wieder: „Mit den Augen zu klauen“ und das ist völlig legal und gewollt. Sie erhalten den Raum den sie benötigen um etwas zu begreifen im wahrsten Sinn des Wortes.

 

Auch ein Labyrinth kann man nur erfahren in dem man dem Pfad folgt. Es ist egal, ob es so groß ist, dass man darin laufen kann oder ob man es mit dem Finger oder einen Stift auf einem Blattpapier nachzeichnet. Ein Labyrinth ist ein Symbol, seine Kraft und seine Botschaft wird seit Jahrtausenden benutzt und von den Menschen eingesetzt. Darum haben wir es zu unserem Logo gewählt. Es kennzeichnet den Pfad, den jeder beschreitet und verdeutlicht sehr schön, dass man zwar etwas abkürzen kann, dann aber bestimmte Erfahrungen nicht selber machen wird. Wenn das Leben uns eins gelehrt hat, dann dies, dass jeder für sich selber verantwortlich ist. Je größer der Schatz an Erfahrungen um so besser und leichter lassen sich die Windungen des Lebens meistern.

 

Ruhe und Gelassenheit kann nur der finden, der sie sucht! Unruhig sind die, die sich noch nicht auf den Weg gemacht haben!

 

Wir machen auf die in uns schlummernden Energiereserven aufmerksam und lernen mit ihnen Verantwortungsvoll umzugehen, sowie diese Reserven wieder aufzuladen.

 

Wir schaffen eine Ruhezone, wir schießen in Ruhe wir sitzen und schweigen und lernen uns zu konzentrieren und im Idealfall zu Hyperfokussieren. Dann kehrt auch im Geist und damit in uns selber Ruhe und Gelassenheit ein.

 

Der Kurs ist auf max. 10 - 12 Teilnehmern begrenzt.

 

Freitagabend

18.00 – 20.30 Uhr

Begrüßung- Aufgabenstellung – Einstimmung aufs Seminar, Regeln und  Fragen – Die Fünf Tibeter - Dart– Techniklehre für die Teilnehmer, das Labyrinth - meditatvies Bogenschießen -  Acht Brokatstückchen (Qi Gongübungen)

 

Samstags

  • 9.00 –  9.30 Uhr
    Begrüßung, Einstimmung auf den Tag, Regeln und Fragen
     
  • 9.30 - 10.00 Uhr
    Trainingsbeginn, Schweigen, Atemlehre. Nur die Trainer reden. Die Fünf Tibeter
     
  • 10.00 -12.00 Uhr
    Dart - Ritualisiertes Bogenschießen – unterschiedliche Aufgabenstellungen
     
  • 12.00 -13.30 Uhr
    Meditatives sitzen und gehen
     
  • 13.30 -14.15 Uhr
    Mittagspause
     
  • 14.30 -16.00 Uhr
    Dart - Bogenschießen – Linksbögen – Kreisel – Luftkissen
     
  • 16.00 -16.30 Uhr
    Kaffeepause
     
  • 16.30 -18.00 Uhr
    Meditatives sitzen und gehen
     
  • 18.00 -19.00 Uhr
    Abendessen
     
  • 19.00 -20.30 Uhr
    Atemlehre – Autogenes Training – Visualisierung des Schusses, Acht Brokatstückchen

 

Sonntags

  • 9.00 -9.30 Uhr
    Begrüßung, Einstimmung auf den Tag, Regeln und Fragen
     
  • 9.30 -11.00 Uhr
    Dart – Bogenschießen - Die Fünf  Tibeter - Acht Brokatstückchen
     
  • 11.00 -12.30 Uhr
    Ausklang – Fazit – Zusammenfassung

 

Anforderung 

  • Dunkle bequeme Kleidung
  • Wollsocken
  • Keine Handy´s oder Palm´s
  • Neugierde und die Lust sich auf etwas neues einzulassen

 

 

 Pape 11.2.2010