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Unsere Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der am 8.12.2006 gegründete Verein führt den Namen Lernen durch Erfahren und hat seinen Sitz in Berlin. Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz "e.V".
  2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Landessportbund Berlin e.V. über den Fachverband Behinderten- Sportverband Berlin, den Landesverband Pferdesport Berlin- Brandenburg und des paritätischen Wohlfahrtsverbandes und bei Bedarf weiterer Verbände an und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
  3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze des Vereins:

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Wohlfahrts Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar:

 

  1. durch die Förderung und Ausübung der Sportarten, Bogenschießen, Gymnastik, Yoga, Gesundheits- und Pferdesport und andere. Insbesondere die ganzheitliche Förderung und Unterstützung der psychomotorischen Bewegungserziehung von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren.
  2. Der Verein sieht seine Arbeit und Angebote auch im Sinne der Sucht- und Gewaltprävention.
  3. Durch die sozialpädagogische Betreuung bedürftiger Menschen.
  4. Durchführungen und Organisation von Vorträgen, Kursen, bewegungsspezifische Beratungen und Veranstaltungen.
  5. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training oder Kursen und Veranstaltungen teil.
  6. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  7. Die Organe des Vereins (§ 7) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Es kann haupt- und nebenamtliches Personal angestellt werden.
  8. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  9. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

  1. Aktiven Mitgliedern
  2. Mitglieder auf Zeit (Kursmitglieder)
  3. Fördermitgliedern
  4. Ehrenmitgliedern


Aktive Mitgliedschaft
Aktives Mitglied kann jede juristische und natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, die den Vereinszweck unterstützt und bereit ist auf Dauer aktive Vereinsarbeit zu leisten.

Mitglieder auf Zeit (Kursmitglieder)
Mitglieder auf Zeit kann jede juristische und natürliche Person werden, die die angebotenen Kurse nutzt und die Ziele des Vereins unterstützt und die Satzung anerkennt.

Fördermitgliedschaft
Als Fördermitglied werden juristische und natürliche Personen aufgenommen, die diese Satzung anerkennen und die Ziele des Vereins unterstützen. In diese Gruppe fallen insbesondere Kinder und Jugendliche vertreten durch ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigte. Fördermitglieder haben von der gesetzlichen Mitgliedschaft nur die nachfolgenden Rechte: Sie haben Informationsrecht und in allen Angelegenheiten des Vereins umfassendes Vorschlagsrecht.

Ehrenmitgliedschaft
Als Ehrenmitglied können juristische und natürliche Personen ernannt werden, die sich um den  Verein besonders verdient gemacht haben, auch wenn diese nicht Mitglied im Verein waren. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht. 
   

§ 4 Gliederung

Für jede im Verein betriebene Sportart und Interessengruppe kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbständige, Abteilung gegründet werden. Die finanziellen Angelegenheiten der Abteilungen werden durch den Vorstand geregelt. Die Abteilungen regeln ihre sportlichen Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend. 

 

§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft
  1. Dem Verein kann jede juristische und natürliche Person als Mitglied angehören.
  2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.  
  3. Es gilt eine Probezeit von 6 Monaten. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied auf Probe kein Stimmrecht und darf auch keine Funktionen bekleiden. Ausgenommen davon sind die Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied (entspr. § 3)  
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
  5.      a)   Austritt
         b)   Ausschluss
         c)   Tod
         d)   Löschung des Vereins
  6. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende.
  7. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beträge bestehen.
  8. Der Ausschluss erfolgt:
  • Durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied:
  • In grober Weise mit seinem Verhalten gegen die Interessen des Vereins und seiner Satzung verstößt.
  • Wegen groben unsportlichen Verhaltens.
  • Wenn das Mitglied mehr als 3 Monate mit seiner Zahlungsverpflichtung im Rückstand ist.

   8  Der Ausschluss wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.

   9. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. 

 

§ 6 Rechte und Pflichten
  1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  2. Alle Mitglieder sind verpflichtet sich entsprechend der Satzung und weiteren Ordnungen des Vereins, sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung, zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet.  
  3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Grundbeiträge und der Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung. Die Durchführung regelt die Beitragsordnung.

 

§ 7 Organe

 Die Organe des Vereins sind:

     a) die Mitgliederversammlung
     b) der Vorstand
     c) der erweiterte Vorstand

 

 § 8 Die Mitgliederversammlung
  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
        a)    Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
        b)    Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer
        c)    Entlastung und Wahl des Vorstandes
        d)    Wahl der Kassenprüfer
        e)    Festsetzung von Grundbeiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten
        f)     Genehmigung des Haushaltsplanes
        g)    Satzungsänderungen
        h)    Beschlussfassung über Anträge
        j)     Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12
        k)    Auflösung des Vereins
  2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
  3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt per Einladung durch den Vorstand mittels schriftlicher oder elektronischer Medien (E-Mail), oder durch Erscheinen in der Tagespresse 14 Tage vor dem Termin mit Beifügung  der ausgearbeiteten Tagesordnung inklusive des Punktes „Verschiedenes“.  Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der schriftlichen/ elektronischen Einladung aus. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
  5. Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens 10 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt wird.
  7. Anträge können gestellt werden:
        a)    von jedem aktiven Mitglied ( § 3a)
        b)    vom Vorstand
  8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20 v.H. der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
  9. Anträge müssen mindestens ein Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen,  werden auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

 

§ 9 Stimmrecht und Wählbarkeit
  1. Aktive Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.
  2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.
  4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.
 
§ 10 Vorstand
  1. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
         a)    der/die Vorsitzende
         b)    der/die stellvertretende Vorsitzende
         c)    der/die Kassenwart/in
    Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch je zwei der vorstehend genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
  2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins, die Tätigkeiten der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen. Er ist berechtigt gem. §2 Abs. g, haupt- und nebenamtliches Personal einzustellen und zu entlassen.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils vier Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  4. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten geleitet.
  5. Redaktionelle Satzungsänderungen die von den Sozialversicherungsträgern, dem Finanzamt oder vom Vereinsregister verlangt werden, können vom Vorstand zeitnah umgesetzt werden. Der Vorstand muss dann bei der darauf folgenden Mitgliederversammlung darüber berichten.Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden. 

 

§11 Erweiterter Vorstand
  1. Die Vorstandsmitglieder bilden zusammen mit den Abteilungsleitern den erweiterten Vorstand.
  2. Der erweiterte Vorstand tritt zweimal im Jahr zusammen.
  3. Seine Aufgabe ist die gegenseitige Information.
  4. Weiterhin Beratung und Unterstützung in den den Verein betreffenden wichtigen Angelegenheiten.
  5. Weiterhin Koordination der Aktivitäten.
  6. Und weiterhin Abstimmung des Haushaltes und der finanziellen Bedürfnisse.

 

§ 12 Ehrenmitglieder

Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, auch wenn diese nicht Mitglied im Verein sind, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern bis auf Widerruf ernannt werden.

 

§ 13 Kassenprüfer
  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen.
  2. Die Kassenprüfer haben die Kasse / Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
  3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.
 
§ 14 Auflösung
  1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
  2. Liquidatoren sind der erste Vorsitzende und der stellv. Vorsitzende/Kassenwart. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem  Behinderten- Sportverband Berlin und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V. zu gleichen Teilen zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke oder zur Förderung des Sports im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden haben.

 

§ 15 Inkrafttreten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 23.11.2007 von der Mitgliederversammlung des Vereins Lernen durch Erfahren beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.